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  News und Chronik

 

 

 

 

 

 

 

  17. Juli - 19. August 2017 Generalkapitel in Paris
  

68 Schwestern aus aller Welt trafen sich beim XXXIV. Generalkapitel im Mutterhaus in Paris. Sie repräsentierten alle Provinzen unserer Gemeinschaft.

Das Generalkapitel findet alle 6 Jahre statt. In dieser Zeit findet die Wahl der Generaloberin und des Generalrates statt. Als Generaloberin wurde Maria del Carmen Vergara Gonzáles wieder gewählt (Foto Mitte) . Die vier Generalrätinen sind: von links nach rechts: Patsy Khan (Indien), Marie Frings (Belgien), Opportune Konfé (Burkina Faso), Carla Cazeiro (Portugal). Wir freuen uns sehr und wünschen Gottes Segen für ihre Arbeit!

Außerdem standen die Kapitulantinnen vor der großen Herausforderung, unsere Konstitutionen zu bearbeiten, um sie der veränderten Situation unserer heutigen Zeit anzupassen.

Es war eine intensive Zeit: Zeiten der Arbeit, unterbrochen durch die tägliche Heilige Messe, die von den Mitgliedern der jeweiligen Provinzen vorbereitet wurde. So zeigte sich der Reichtum und die  Vielfalt unserer internationalen Gemeinschaft. 

Von der deutschen Provinz waren als Delegierte die Provinzoberin Hildegard Kock und Antje Thielpape in Paris.

 

Leider erfuhren wir in diesen Tagen auch einen großen Verlust: Unsere Mitschwestern Ruth Pfau starb am 10.08.2017. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Januar 2017 Abschied vom Haus St. Michael in Berlin-Biesdorf
  

Im Mai 2016 konnten wir noch das 20jährige Kapellenjubiläum in unserem Haus St. Michael in Berlin-Biesdorf begehen. Wir feierten es schon mit leiser Wehmut, weil wir wussten, dass wir das Haus verkaufen müssen. 2015 war Katharina. K. gestorben. Somit lebte nur noch eine Schwester in dem Haus. Sie alleine konnte das Haus nicht mehr bewirtschaften und es gab keine Schwester, die in das Haus ziehen konnte. So trafen wir schweren Herzens die Entscheidung, das Haus zu verkaufen.

Im Dezember 2016 fand dann in der Kirchengemeinde Biesdorf eine bewegende Abschiedsfeier statt.

Durch Gottes Fügung gab es da schon einen Interessenten für das Haus: die Stiftung Haus Pius. Die Stiftung hat schon ein Haus in Zehlendorf und wollte sich vergrößern. Das Haus in Biesdorf, wie schon das in Zehlendorf, wird eine neue Heimat für Kinder und Jugendliche werden.

Im Januar 2017 wurde dann der Kaufvertrag unterschrieben, und wir räumten mit vielen Helfern das Haus aus. Ohne sie alle wäre es kaum zu schaffen gewesen. Herzlichen Dank dafür!  Am 31.01.2017 siedelte dann die verbliebene Schwester nach Köln in unser Provinzialat um.

Die endgültige Schlüsselübergabe fand am 15.03.2017 statt. Wir freuen uns, dass durch das Institut der Geist des Hauses, nämlich gelebte Gastfreundschaft, weiter erhalten bleibt: jetzt sind es Kinder und Jugendliche, die ein Zuhause dort finden werden.

Wir wünschen allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Gottes Segen bei ihrer Arbeit.

Wenn Sie mehr über das Institut erfahren möchten:

html//:www.stiftung-haus-pius.de

 

Doch unsere Gemeinschaft wird sich weiterhin in Berlin treffen: Es leben noch Schwestern im Erzbistum Berlin und in anderen Teilen im Osten Deutschlands.

Wir haben als Ort der Begegnung das Don Bosco Zentrum in Berlin Marzahn gefunden. Dort sind wir sehr freundlich aufgenommen worden und fühlen uns schon "wie zu Hause". Mit dieser Form der Treffen kehren wir zu den Ursprüngen unserer Gemeinschaft zurück: auch zu Beginn während der Französischen Revolution gab es meistens kein eigenes Haus, sondern die Schwestern trafen sich in verschiedenen Wohnungen und an verschiedenen Orten.

 


 

 

 

 

  Juli/August 2016
  

Nachdem die Schwestern sich im Januar während eines Wochenendes in Paris geroffen hatten, um über die "Sprache des Herzens" ins gespräch zu kommen, fand das dreiwöchige Treffen im August in Avila statt.Auch wenn unsere Gemeinschaft die ignatianische Spiritualität als Grundlage hat, war es spannend, die karmelitsche Spiritualität kennenzulernen (Teresa von Avila hatte übrigens auch Jesuiten als geistliche Begleiter). Weitere Themen waren u.a. das heutige Verständnis von Mission. Exursionen rundeten das Programm ab.

 

 


 

 

 

  August 2015
  

In der Bretagne fand das erste Treffen des europäischen Terziates statt. Schwestern aus Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, Deutschland und Kanada trafen sich 14 Tage in der Ile Blanche, um erneut tiefer in das Leben der Gründer einzudringen und sich über neue Aspekte innerhalb der Gelübde auszutauschen. Ausflüge zu den Städten, wo unsere Gründer gelebt haben, Vorträge, Bibelgespräche und das Zusammenleben rundeten diese Zeit ab. Ignatius v. Loyola nennt das Terziat auch "Schule der Liebe". In diese Schule zu gehen, um besser für Gott und die Menschen da zu sein...um tiefer in die Beziehung mit Gott zu kommen. Das ist der Wunsch, das Ziel des Terziates.

Es folgen noch weitere Treffen im nächsten Jahr, sowie die vierwöchigen Exerzitien 2017.

 

 



 

  im Juni 2014 | Besuch der Generaloberin und einer Generalassistentin
  

Zum ersten Mal während ihres ist unsere Generaloberin Carmen nach Deutschland gekommen und hat alle Schwestern der deutschen Provinz besucht. Zusammen mit der Generalassistentin ist sie in den verschiedenen Reunionen (Bonn, Berlin, Köln, Dortmund) gewesen, hat mit den Schwestern gesprochen, ihren Freuden und den Sorgen teilnahmsvoll zugehört.

Durch den Besuch der Schwestern in Berlin erlebte sie hautnah die Geschichte Deutschlands mit der Trennung, dem Mauerfall und der heutigen Situation der Hauptstadt.

In Köln besuchte sie die Innenstadt mit dem Kölner Dom und die Mariä Himmelfahrt Kirche, ehemals Kirche der Jesuiten.

Die letzte Station war Dortmund. Wie auch in den anderen Städten begegneten ihr auch hier der Wunsch und die Mahnung zum Frieden durch die Friedenssäule auf dem Friedensplatz.

Frieden,  um den wir immer wieder beten müssen - besonders in diesen Tagen.

 


 

 

  im Mai 2014 ist Ruth Pfau in Deutschland
  

Ruth Pfau ist wieder in Deutschland. Anlass ist dieses Mal die Entgegennahme des Klaus-Hemmerle-Preises am 02. Mai 2014 im Aachener Dom.

Sie wird noch in mehreren deutschen Städten Vorträge halten: so in Würzburg und in Münster (am 24. Mai 2014 um 15.00 Uhr im Bürgerhaus  in Münster -  Kinderhaus).

 

 

 


 

 

  10. Mai 2014 Tag der offenen Klöster

 
 

In mehreren Städten öffnen auch Schwestern unserer Gemeinschaft ihre Wohnungen und Häuser, um interessierte Menschen zu begrüßen.

So lud eine Schwester, die in Hildesheim alleine wohnt, in ihre Wohnung zu Gebet oder Gespräch ein, sowie um über unsere Gemeinschaft zu informieren. 

In Köln gestalteten die Schwestern den ganzen Tag mit verschiedenen Angeboten:

Wie ist es gelaufen? Haus St. Lucia in Köln-Ehrenfeld 

-          Zu unserer Überraschung kamen von 10 Uhr bis ca. 19 Uhr pausenlos interessierte freundliche Besucher zu uns, insgesamt etwa 40 Personen, die meisten kannten wir vorher nicht. Die Atmosphäre war offen, fröhlich, nachdenklich.

-          die Besucher/Innen waren interessiert und überrascht, dass unser unauffälliges Haus ein Ordenshaus ist; es kamen Fragen nach Lebensweise, Berufungsgeschichte, Besonderheit unseres Ordens, Gründer/Gründerin, Anzahl der Schwestern, Nachwuchs; „wie sieht heute Ordensleben aus, warum tragen Sie keine Tracht, wie haben Sie Ihre Berufung zum Ordensleben gespürt?“

-          noch eine wichtige Erfahrung: Zwei junge Frauen fragten intensiv nach dem eigenen Lebensweg, der persönlichen Berufungsgeschichte: „Gab es keine Enttäuschungen?" -Antwort: „Ich bin eingetreten, um Jesus Christus zu folgen. Und Jesus Christus enttäuscht nicht."

-          Highlights: die menschlichen BEGEGNUNGEN bei einem Erfrischungsgetränk oder beim Rundgang durchs Haus, Gespräche/Begegnungen beim Kaffeetrinken; es war ein Kommen und Bleiben und zwangloses Miteinander von Personen, die sich vorher nicht gekannt hatten;

-          das Bibelteilen (9 Teilnehmer) war für mehrere eine neue erfreuliche Erfahrung;

-          zur Eucharistischen Anbetung mit viel Stille kamen nur 2 Besucherinnen;

-         nach der Messe ergaben sich noch zwanglose Gespräche;

-          eine Besucherin blieb den ganzen Tag, genoss die Einladung zum Mittagessen und zum     Mittagsschlaf, war interessiert und bedankte sich für den glücklichen Tag.

 

  03. - 06. April 2014  Internationales Treffen in Köln
  

An diesem Wochenende trafen sich in Köln die Junioristinnen aus England und Deutschland mit ihren Ausbilderinnen (aus Irland und Deutschland), um gemeinsam über verschiedene Themen zu diskutieren. Arbeitsgrundlage war ein Text über Gott, der arbeitet ("The busy God"). Gottes Arbeit können wir in der Natur erkennen und in einem jeden Menschen.

Er zeigt uns auch, wie wichtig es ist, dass wir die Balance zwischen Arbeit und Ruhe leben ("Am 7. Tag ruhte Gott." Gen 2,3)

So genossen auch wir unsere Freizeit, indem wir eine Kölner Stadtrundfahrt machten und den Kölner Dom besuchten.


 

  12. Januar 2014 Erneuerung der privaten Lebensübergabe in der "Weggemeinschaft Cor Unum"
  

Vor gut einem Jahr hatte die drei Mitglieder unseren Assoziiertengruppe "Weggemeinschaft" Cor Unum eine private Lebensübergabe vollzogen. Jetzt, ein Jahr später wollten sie die Übergabe erneuern.

In einem, von den drei Frauen vorbereiteten Gottesdienst sprachen sie wieder ihr "Ja" zu einem Leben mit Gott aus. Sie zündeten dabei ihre Kerze an: als Zeichen, Licht sein zu wollen an dem Ort, wo jede einzelne lebt.


 


24.12.2013 Mennyböl az angyal: Ungarisches Weihnachtslied im Kölner Café

Kommen Elisabeth P. und Margarete an Heiligabend gegen 19.30 Uhr aus dem Gottesdienst, steht da Frau M. mit einer ganzen Torte mit der Aufschrift „Frohe Weihnachten“ vor ihrem Café und fragt. „Können Sie das mitnehmen?“ Elisabeth hat keine Hand frei. „Stellen Sie es mir auf die Knie“, weiß Margarete Rat. Die Hausgemeinschaft freut sich zwei Tage daran.

Als Frau M. nach den Feiertagen wieder öffnet, wird die Kuchenform zurückgebracht mit einem Blümchen und einem Ständchen. Júlia und Gabriella hatten uns zu Weihnachten ein ungarisches Lied gesungen, Gabriella den Text aus dem Internet herunter geladen. Wir als Tischgemeinschaft lernen, die beiden ersten Strophen mitzusingen.

Als wir zu viert im Café Mennyböl az angyal singen, erleben wir aufmerksame Heiterkeit; besonders ein alter Herr im Rollstuhl fragt nach dem Inhalt – er hat sehr wohl verstanden- er ist nämlich Ungar und spricht Júlia an. Júlia ist freudig überrascht, redet, redet – aber Deutsch. „Júlia, sprich doch Ungarisch!“ – es geht auf Deutsch weiter. Endlich gelingt das Umschalten.

Wir verabschieden uns. „Kommen Sie Sonntagnachmittag wieder, um 15 Uhr, da feiert der Herr seinen 87. Geburtstag und lädt Sie zum Kaffeetrinken und Mitfeiern ein.“ - „Danke! Abgemacht! Bis Sonntag. Wir kommen.“ (Das trifft sich gut, am folgenden Tag wird nämlich Júlia 87 Jahre alt.

 



 

  Weihnachten 2013
  

So wartete Joseph bei uns auf die Geburt Jesu:

Er war bereit, hatte alles vorbereitet, hatte sich geöffnet,

um den zu empfangen, der verheißen worden war: den Messias.

Sein ganzes Leben lang war Joseph offen für die Stimme Gottes, die zu ihm sprach.

Er glaubte daran, dass es wahr war, was er träumte...und er gehorchte...

befolgte den Willen Gottes.

Seit diesem Jahr wird der hl. Joseph auch im Eucharistischen Hochgebet genannt. Er war im Leben Jesu so wichtig: er war der Beschützer der kleinen Familie.

Auch wir dürfen uns unter den Schutz Josephs stellen und auf seine Fürsprache hoffen. Auch im nächsten Jahr.

Allen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein friedvolles Jahr 2014.



 

 

  01.07. - 07.07.2013 | Treffen der jungen europäischen Schwestern in Lyon
  Endlich war es wieder so weit: Anfang Juli trafen sich junge Schwestern aus England, Frankreich, Italien und Deutschland in Lyon. In einer offenen und fröhlichen Atmosphäre erkundeten wir den spirituellen Reichtum Lyons: angefangen von den christlichen Märtyrern, die in der Arena von den Römern umgebracht wurden;  über Pauline Jaricot, die mit ihrer Idee des Missionsrosenkranzes die Mission unterstützte und so zur Glaubensverbreitung betrug, bis hin zum Austausch darüber, was das für unser Ordensleben heute konkret bedeutet: Auch wenn wir keine Märtyrerinnen sind, sind wir aufgerufeufen, von unserem Glauben Zeugnis zu geben und von Jesus Christus und unseren Ehrfahrungen zu erzählen.

 


  Ostern 2013
  

Das war eine Seltenheit: Ostern im Schnee! In Dortmund fällt sonst nicht so viel Schnee und schon gar nicht zu Ostern.

Das Licht der Osterkerze konnte zwar nicht die Kapelle erwärmen, dafür sie jedoch erhellen und unsere Herzen erwärmen. Jesus Christus, der Licht und Hoffnung für die Welt ist.

"Sag uns, Maria, was hast du gesehen auf dem Wege?

Das Grab Christi, der lebt, habe ich gesehen

und seine Herrlichkeit, da er auferstanden ist...

Auferstanden ist Christus, meine Hoffnung!"

(aus der Ostersequenz)


06.01.2013 Internationales Treffen in Belgien

Am Fest der Erscheinung des Herrn trafen sich in Brüssel nicht nur die belgischen Schwestern, sondern sie hatten auch Schwestern aus dem Mutterhaus in Paris und aus Deutschland eingeladen.

Nach einer Hl. Messe, die in flämisch und französisch zelebriert wurde, trafen sich die Schwestern beim Mittagessen. Danach wurde aus den verschiedenen Ländern die aktuellen Geschehnisse ausgetauscht und somit die unterschiedlichen Situationen sehr viel konkreter für die Schwestern.



 

 

  24.12.2012 | Weihnachten in Dortmund
  

In diesem Jahr waren wieder einige Gäste bei uns im Haus. Verschiedene Sprachen waren zu hören: Französisch, Englisch und Deutsch. So wurde die Weihnachtsgeschichte zweisprachig vorgelesen, das bekannte Weihnachtslied "Stille Nacht" auch auf englisch gesungen und hinterher packten wir in vergnüglicher Runde die kleinen Geschenke aus.

 

 






  25.11.2012 | Dr. Ruth Pfau in Andernach
  

Am Sonntag hielt Dr. Ruth Pfau in St. Peter während der Hl. Messe die Ansprache und erklärte den Gottesdienstteilnehmern anhand von zwei Geschichten, was für sie Christkönig und seine Wiederkunft bedeutet: ein Junge, der durch Mehl nach vielen Tagen des Hungerns wieder jeden Tag ein Fladenbrot essen, weil Mehl in die Gegend transportiert wird und dies voll Freude heraussingt;  und als zweites Menschen, die gelernt haben, nicht mehr mit Gewalt auf Gewalt reagieren, sondern  Konflikte durch Gespräche zu lösen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es beim Adventsbasar noch Gelegenheit,  mit Dr. Ruth Pfau zu sprechen.

Wir waren mit einigen Schwestern nach Andernach gefahren, um unsere Mutschwester Dr. Ruth Pfau zu treffen und es kam zu regen Diskussionen.

Es war für uns eine Überraschung, als wir dann auch noch bei einer Familie zum Mittagessen eingeladen wurden. Damit hatten wir nicht gerechnet. Einen ganz herzlichen Dank dafür.

So hatten wir noch mehr Zeit, um mit unserern Mitschwestern zu reden und neue Informationen aus Pakistan zu bekommen.

 


  22.11.2012 | Verleihung des Bambis an unsere Mitschwester Dr. Ruth Pfau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am heutigen Donnerstag bekam unsere Mitschwester unter der Rubrik "Stille Helden" in Düsseldorf den Bambi verliehen.

Dr. Ruth Pfau arbeitet trotz ihrer 83 Jahre noch aktiv in Pakistan und kümmert sich dort um die Leprakranken bzw. um diejenigen, die durch die Lepra behindert sind. Sie wird dort als "Mutter der Leprakranken" bezeichnet.

In ihrem Dankeswort stellte sie fest, dass durch die Verleihung des Bambis "ihre Welt", in der sie lebt, in "unsere Welt" geholt worden sei, und dass  besonders auch durch das finanzielle  Engagement  der Deutschen es gelungen sei, die Lepra in Pakistan "in den Griff" zu bekommen.

Wir freuen uns mit ihr und sind senr dankbar über die Anerkennung ihrer Arbeit!

 



  11.11.2012 | Weckmänner
  

Traditionell gibt es in unserm Kölner Haus zum 11.11. nicht einen Karnevalshut, sondern es wird St. Martin gefeiert und jede Mitschwester findet auf ihrem Teller am Vorabend einen Weckmann und es werden alle Strophen des Martinsliedes gesungen.

Aber dieses Mal wurden "Männer" im Akkord fabriziert. 42 an der Zahl. 

Die Schwestern aus dem gegenüberliegenden Franziskus-Hospital, mit denen die Kölner Schwestern einen engen Kontakt pflegen, waren überrascht: auch sie bekamen selbstgebackene Weckmänner.

Ich kann sagen: sie haben geschmeckt. "Lecker!"

 




  07.11.2012 | Geburtstagsfeier in Köln
  

Eine unserer ältesten Schwestern feierte ihren 95. Geburtstag. Voll Freude empfing sie die verschiedenen Gäste aus der Pfarrei, Freunde, Familie und ihre Mitschwestern, die gekommen waren, um ihr zu gratulieren.

Sie erzählte auch einige Begebenheiten aus ihrem langen Leben. Ihr Fazit ist: Gott fügt alles! Ich brauche nur vertrauensvoll alles in seine Hände zu legen.

Und dann stellten wir fest, dass die drei ältesten Schwestern des Hauses St. Lucia zusammen 274 Jahre Lebenserfahrung haben: 90 Jahre, 95 Jahre und 89 Jahre.

Davon können wir anderen Schwestern noch sehr profitieren.

 


  15. - 18.10.2012 | Provinzialversammlung in Hildesheim
  Wie jedes Jahr fand unsere Provinzialversammlung wieder in Hildesheim statt. Es trafen sich Schwestern aus der deutschen Provinz, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und weiter an den Themen des Generalkapitels zu arbeiten. Im Vordergrund standen die unterschiedlichen Ebenen im Discernement (Entscheidungsprozess) und Gedanken zu unserer marianischen Spiritualität. Aber auch aktuelle Themen, wie das Jahr des Glaubens, wurden besprochen.

 


  07.10.2012 | Das Rosenkranzgebet, ein Gebet der Fülle
  

Im Oktober finden häufig besondere Rosenkranzandachten statt. Diesmal hatten wir zusammen mit der kfd St. Bonifatius, Dortmund eine Andacht vorbereitet. Da am gleichen Tag auch Erntedank gefeiert wurde, haben wir die Gesätze in diesem Sinne ausgewählt:Es war  ein Gebet der Fülle, wo wir Gott dankten, für all das, was er uns schenkt und gleichzeitig auch für die bitten, die Not leiden.

So bestand der Rosenkranz, der auf den Boden gelegt wurde, aus Obst und Gemüse, symbolisch stehend für alles, was wir empfangen dürfen und was uns die  Fülle des Lebens schmecken lässt.


 

 

  18.08.2012 | Goldene Profess
  

am Samstag, den 18.08.2012 feierte Hildegard Kock in Dortmund ihr 50jähriges Professjubiläum. Ihre ersten Gelübde legte sie am 22. August 1962 ab. (In unserer Gemeinschaft sind die Zeiten der Gelübdeablegung immer zwischen dem 02. - 08. Februar und dem 15. - 22. August. Im Kreis ihrer Familie und von Mitschwestern, die aus der ganzen Provinz angereist waren, dankte sie für dies 50 Jahre Ordensleben. Gott ist es, der den Ruf an den Menschen richtet, und der Mensch antwortet darauf. Sie selber sagt: "Ich bin glücklich auf meinem Weg mit Gott und den Mitmenschen, bereue keine Minute und würde heute wieder genauso "ja" sagen zu dieser Einladung wie damals."

Nach dem Dankgottesdiesnt, in dem auch die anderen Schwestern ihre Gelübde erneuerten, wurde noch weiter gefeiert. Hildegard schnitt gekonnt den Kuchen an, den sich die Gäste dann schmecken ließen.

Wir freuen uns mit ihr und wünschen ihr weiterhin Gottes Segen.

 


 

  30.07.2012 | 90. Geburtstag einer Schwester
  

Wir haben zwar einige ältere Mitschwestern. Trotzdem ist ein 90. Geburtstag doch etwas besonderes. Käthe Borscz konnte nun diesen Geburtstag feiern. Nach einer heiligen Messe trafen sich die geladenen Gäste zu einem Empfang im Haus St. Lucia in Köln. Es wurden Ständchen gesungen, Gedichte vorgetragen und nicht zuletzt Geschenke überreicht.

In fröhlicher Runde wurde dann beim Mittagessen weitergefeiert.

Käthe Borscz hat ein bewegtes Leben mit vielen Ortswechseln hinter sich. mehr...

Wir wünschen ihr noch viele Jahre bei guter Gesundheit!


 



 

  30.06 - 01.07.2012 | Gemeindefest in Dortmund, Bonifatius-Gemeinde
  

Wie auch im letzten Jahr war das Haus der Stille und somit auch unsere Gemeinschaft auf dem Gemeindefest der Bonifatiusgemeinde, Stadtmitte - Dortmund mit einem Stand  vertreten.

Diesmal wurden wir auch von Mitgliedern der Weggemeinschaft Cor Unum unterstützt.

Die Kinder und Erwachsenn hatten viel Spaß beim Lösen der Bibelquizfragen. Vielen schmeckten auch die herzhaften Muffins mit Schafkäse, Curry oder einfach nur mit Salz.

Am Sonntagabend konnten wir sagen: Es hat sich gelohnt und die Zusammenarbeit hat viel Freude bereitet!

Hier eine leichte Bibelquizfrage:

Wo saß der Zöllner Zacäus, als er Jesus sah?

a) auf dem Dach seines Hauses

b) auf einem Baum

c) auf einem Stuhl

Die Antwort finden Sie in Lk 19, 4.

 



  27.01.2012 | Umzug mit 85 Jahren nach Deutschland
  

Júlia ist gebürtige Ungarin. Lange Jahre lebte sie in Deutschland und arbeitete in verschieden Einrichtungen unserer Gemeinschaft. Vor 15 Jahren wurde sie wieder nach Ungarn gesendet, um dort eine erkrankte Mitschwester zu unterstützen. Nachdem  diese verstorben war, lebte sie dort in der Gemeinde mit den Menschen als Ansprechpartnerin und Beterin. Gerne wäre sie dort geblieben...aber jetzt kam der Ruf von der Gemeinschaft, wieder nach Deutschland zurück zu kommen. Julia ließ sich darauf ein und fängt mit 85 Jahren wieder neu an in Deutschland. Eines braucht sie jedoch nicht neu beginnen: das Herstellen von Rosenkränzen. Das war ihre Lieblingsbeschäftigung in Ungarn und wird es auch weiterhin in Deutschland sein.






 

   28.12.2011 - 01.01.2012| Europäisches Jugendtreffen in Berlin
  

Unsere Schwestern in Haus St. MIchael in Berlin empfingen 6 Gäste aus Polen und Portugal zum Europäischen Jugentreffen. Da es Helfer/innen waren, kamen sie schon am 2. Weihnachtstag.

Trotz der verschiedenen Sprachen gab es kaum Verständigungsprobleme: neben Englisch gibt es auch noch Hände und Füsse.

Es waren erfüllte Tage, und die Schwestern nutzten die Gunst der Stunde, um auch selber an einem Tag an dem Gebet teilzunehmen. Davon waren sie ganz beeindruckt und eine der Schwestern hat dazu einen Bericht verfasst.

mehr...

 

 

 

 

  Wort - Gottes - Feier ohne Priester
  

Viele Jahre hindurch hatten wir im Haus St. Lucia fast jeden Tag Hl. Messe. Im vergangenen Jahr wurde das seltener, weil der Priester, der zu uns kam, häufiger krank war. Seit zehn Monaten fällt er ganz aus. Wir möchten aber die (meist älteren) Gottesdienstbesucher nicht ohne geistliche Nahrung fortschicken.

Darum bieten wir einmal in der Woche einen Wortgottesdienst an, bei dem von einer unserer Schwestern das Evangelium des folgenden Sonntags verkündet, betrachtet und ausgelegt wird. - Die Beterinnen und Beter kommen immer wieder. Sie sagen, dass sie jedes Mal viel mitnehmen. Und wir selber leben jetzt noch intensiver mit dem Wort Gottes.

Einmal Monat kann ein Karmelitenpater zu uns kommen und in unserer Kapelle den Vorabendgottesdienst halten. Das wissen wir sehr zu schätzen.

 

 


 

 

  27.11.2011 | Adventsfeier im Haus St. Lucia
  

Am 1. Adventsonntag fand zum ersten Mal in unserem Haus St. Lucia ein Begegnungsnachmittag mit dem Konvent der Armen Schwestern vom hl. Franziskus aus dem Franziskus - Hospital, Köln statt.

Im adventlich geschmückten Saal ergab sich bei Kaffee und Kuchen reichlich Gelegenheit zum gegenseitigen persönlichen Austausch und sich besser kennenlernen.

Eine große Herzlichkeit war spürbar und viel Freude bereitete das gemeinsame Singen von Adventsliedern. Es entstand eine Atmosphäre der Geschwisterlichkeit im Glauben und Hoffen auf Gottes Zusage.

Mit der abschließenden gesungenen Vesper in der Hauskapelle von St. Lucia klang dieser wundervolle Nachmittag aus - mit so mancher herzlichen Umarmung zum Abschied.

 



Beginn der Arbeit des neuen Generalrates

Die vier gewählten Generalassistentinnen stammen aus den vier Kontinenten Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien. Zusammen mit der Generaloberin bilden sie den Generalrat.

Nach der Wahl im August sind sie alle von ihren Heimatländern in das Mutterhaus nach Paris umgezogen.

Seit dem 25. Oktober haben sie nun ihre offizielle Arbeit aufgenommen. Jeweils eine der vier Assistentinnen ist Ansprechpartnerin für die Schwestern eines Kontinents.

 


 

 

  10. 10. - 13. 10. 2011 | Provinzialversammlung in Hildesheim
  

In der Provinzialversammlung wurde das Schlussdokument des Generalkapitels "Dein Reich komme" vorgestellt und besprochen.

Jetzt heißt es, dieses Dokument in die Tat umzusetzen, um so noch mehr zu Zeugen der Gegenwart und Liebe Gottes zu werden.

Neben der arbeitsintensiven Zeit, gab es auch Möglichkeiten zum persönlichen schwesterlichen Austausch und der Freude am Miteinander.

 



    
   

 

  11. August 2011 |  Wahl der neuen Generaloberin
  

Mit deutlicher Mehrheit der Stimmen fiel die Wahl zur neuen Generaloberin auf Maria del Carmen Vergara Gonzales aus Mexiko.

Die bisher amtierende Generaloberin Hazel D' Lima überreichte mit Glückwünschen der neuen Generaloberin eine brennende grüne Kerze, als Zeichen der Hoffnung, und die Konstitutionen der Gemeinschaft.

Wir freuen uns alle über diese Wahl und wünschen unserer neuen Generaloberin Gottes Kraft und Segen.




 

  18.07. - 17.08.2011 | XXXIII. Generalkapitel in Paris
  

Alle 6 Jahre findet in unserer Gemeinschaft das Generalkapitel statt. Es treffen sich dann Delegierte von allen Provinzen und Regionen in Paris, um über die zukunftige Ausrichtung unserer Gemeinschaft zu diskutieren und die Themenschwerpunkte der kommenden 6 Jahre festzulegen. Außerdem ist das Generalkapitel das gesetzgebende Organ, bei dem auch die Generaloberin und deren Assitentinnen gewählt werden.

Das Thema des diesjährigen Kapitels ist: "Dein Reich komme!"

Von der deutsch-ungarischen Provinz nehmen zwei Delegierte sowie die Provinzialoberin teil.




 

  09.07. - 10.07.2011 / Stand auf dem Gemeindefest St. Bonifatius, Dortmund
  

Zum ersten Mal nahmen wir mit einem Stand auf dem Gemeindefest der Bonifatiusgemeinde in Dortmund teil. Das Haus der Stille befindet sich in dieser Gemeinde und so bot es sich an, dort auch mit unserer Gemeinschaft vertreten zu sein.

In Anlehnung an unseren Namen gab es "herz" - hafte Muffins, die guten Anklang fanden.

Gleichzeitig gab es für alle auch ein Bibelquiz, mit den verschiedensten Fragen aus der Heiligen Schrift. Die Frage, die alle beantworten konnten - egal, ob jung oder alt - war:

Wo wurde Jesus geboren?  - Na klar, in Bethelehem!

Immer wieder kamen besonders die Kinder, um neue Fragen beantworten zu können.

Es hat allen viel Spaß und Freude bereitet. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich wieder dabei sein können.




  

 

  25.06. -30.06.2011 | Teilnahme am CIR
  

Vom 25. Juni bis 30. Juni fand in Triefenstein ein internationaler und interkonfessioneller Kongress für Ordensleute statt. Das Thema lautete: "Wie die Heilige Schrift das Ordensleben trägt und prägt".

Gastgeber war die Christusträger-Bruderschaft. Neben den Vorträgen aus den verschiedenen Konfessionen wurde auch intensiv in Kleingruppen diskutiert.Konkret wurde Ökumene in den Gottesdiensten gelebt. Vieles ist heute schon möglich, was noch Mitte des letzten Jahrhunderts unmöglich erschien. Doch auch der Schmerz über die noch nicht sichtbare Einheit beim Brotbrechen erlebten wir.

Beim Besuch der Abtei Münsterschwarzach und der Ordensgemeinschaft Casteller Ring auf dem Schwanberg konnten die Teilnehmer/innen weitere Kontakte knüpfen und Einsicht in das Leben der dortigen Ordensgemeinschaften bekommen.

Es waren erfüllte Tage, die Mut machen, weiter den Weg der Ökumene zu gehen.




 

 

 

  29.04. -01.05.2011 | Auf den Spuren der ersten deutschen Tochter vom Herzen Mariä: Dorothea Fromm
  

Dieses Wochenende nutzten wir, um nach Thüringen zu fahren und dort nach Zeugnissen vom Wirken der ersten Tochter vom Herzen Mariä zu suchen.

Dorothea Fromm lebte im 19. Jahrhundert im Eichsfeld. Aufgrund ihrer Tätigkeit als Lehrerin in Paris lernte sie unsere Gemeinschaft kennen und gründete dann in Dingelstädt das St.Josef -  Institut für höhere Töchter und später dann auch ein Waisenhaus.

Dieses Institut besteht noch heute, jetzt allerdings als städtisches Gymnasium.

Wir hatten das Glück, durch Sr. Emmanuela (Thuiner Franziskanerin), auch einen Blick in das Gymnasium werfen zu können und haben dort noch ein Porträt von Dorothea Fromm gesehen.

Genau neben dem Gymnasium befindet sich der alte Friedhof, wo wir das Grab von ihr besuchen konnten.

Die Fahrt war eine Reise in unsere Geschichte und unsere Anfänge in Deutschland und gleichzeitig eine Erfahrung, dass Gott gerne hilft: die Begegnung mit der Schwester war "zufällig".

 




 

 

  Besuch in London
  

Am ersten Märzwochenende fand ein Treffen von einigen deutschen Schwestern mit Schwestern aus England und Irland statt. Neben der inhaltlichen Arbeit mit Texten unserer Gemeinschaft, kam auch die Kultur nicht zu kurz: eine Stadtführung brachte uns Sehenswertes in London nahe und es gleichzeitig wurde das Wissen in Geschichte wieder aufgefrischt.

Dieser kurze Trip über den Ärmelkanal war wieder einmal das Erleben unserer internationalen Gemeinschaft mit dem Gefühl überall "zu Hause" zu sein.

 




Katastrophe in Japan März 2011

Tagelang haben wir nach dem Erdbeben und dem Tsunami und dann auch noch im Angesicht  des drohenden Super-Gaus gebangt,
wie es unseren Schwestern in Japan geht. Und endlich kam die erlösende Nachricht: "Wir leben und unsere Verwandten auch! "

In Tokio gibt es zwei Reunionen und alle Schwestern versuchen jetzt, den Notleidenden zu helfen, indem sie Unterkunft anbieten und  dort  unterstützen, wo es am notwendigsten ist.

Was wir hier tun können, ist u.a. im Gebet zu unterstützen und so beten wir eine Kreuzwegandacht speziell zur Situation in Japan.

Kreuzwegandacht
  
Erlebnisse der japanischen Schwestern





 

 

  Gelübdeablegung im Februar 2011
  

Am 02. Februar - vierzig Tage nach Weihnachten - feiert die Kirche "Darstellung des Herrn" (auch "Mariä Lichtmess" genannt).

Maria und Josef haben ihren erstgeborenen Sohn Jesus in den Tempel gebracht, wo er von Simeon und Hannah als Erlöser erkannt wurde. "Licht, das den Heiden leuchtet", rief Simeon aus und prophezeite Maria, dass ein "Schwert ihr Herz durchdringen werde" (Lk 2, 21 - 40).

(Das Bild wurde von  Eva - Christine Welte gemalt)



 

In unserer Gemeinschaft ist dies ein Datum,  zu dem die Schwestern ihre Gelübde ablegen oder erneuern.

Auch in Deutschland, in Dortmund und Köln, gibt es Frauen, die erkannt haben, dass GOTT lebendig da ist, dass sie in ihm die Erfüllung ihres Lebens suchen und finden können.

Im Rahmen einer Eucharistiefeier bekennen sie sich zu Gott  ("Profess"); sie versprechen, ihr Leben nach ihm alleine  auszurichten und verpflichten sich darum zu Keuschheit, Armut und Gehorsam.

 



 

 

 

   
  

 12.05. - 16.05.2010 Teilnahme am ökumenischen Kirchentag in München

Zusammen mit anderen ignatianischen Gemeinschaften waren wir unter "ignatianisch.de" mit einem Stand auf dem Kirchentag in der Messehalle 6 zu finden. Wir hatten einige verschiedene Angebote: ein Bibelquiz lud ein, seine Kenntisse der Bibel zu testen, und an farbigen Bändern konnten die Besucher ei Kärtchen anbringen, auf denen sie geschrieben hatten, worüber sie sich freuen.

In zahlreichen Begegnungen kamen wir über Gott und die Welt ins Gespräch. Am Donnerstag Nachmittag gestalteten wir mit anderen evangelischen und katholischen Gemeinschaften ein ökumenisches Mittagsgebet in der Messehalle. Viele nahmen sich die Zeit und beteten mit uns. Es war eine schöne Erfahrung!

Daneben besuchten wir auch selber einige Veranstaltungen des Kirchentages. Besonders berührte uns die ökumenische orthodoxe Vesper. Ein Hoffnungszeichen auf dem Weg zur Einheit!

Reich beschenkt fuhren wir dann am Sonntag wieder nach Hause, um auch vor Ort Ökumene zu leben und offen zu sein für die anderen.




 

  05.04.2010 | Wir haben eine neue Provinzialoberin
  

Seit Ostermontag hat Hildegard Kock ihr Amt als Provinzialoberin für Deutschland begonnen. Sie wurde durch das Generalat in Paris nach einer diskreten Konsultation der deutschen Schwestern ernannt.

Zusammen mit den deutschen Oberinnen und einigen anderen Schwestern feierten wir eine Heilige Messe im Haus der Stille in Dortmund. Das Evangelium handelt von den Jüngern, die nach dem Tod von Jesus nach Emmaus gehen und unterwegs von Jesus begleitet werden. Erst beim Brotbrechen erkennen sie ihn. "Brannte nicht unser Herz...?"

Danach gab es viele Gratulationen und Hildegard Kock wurde ein symbolträchtiger Blumenstrauß überreicht: helle und dunkle Tulpen, für die hellen und schönen Zeiten in ihrer Amtszeit und die dunklen Blumen  für die schweren Stunden, die sicher auch kommen werden.

Wir wünschen Hildegard Kock ein brennende Herz  und viel Kraft und natürlich Gottes Segen in ihrer Arbeit und danken ihr, dass sie bereit ist und "Ja" zu ihrer neuen Aufgabe sagt.

Gleichzeitig sagen wir "Danke" an Maria Van Linden, die als bisherige Provinzialoberin viel Gutes für unsere Gemeinschaft in Deutschland getan hat und viele gute Anregungen gab.

 




 

 

  06.02.2010 | Aufnahme ins Noviziat
  

Am Nachmittag des 06. Februar dieses Jahres wurde im Haus St. Lucia in Köln-Ehrenfeld in einer schlichten Feier die Kandidatin M. ins Noviziat der Gesellschaft vom Herzen Mariä aufgenommen. Das geschah in der Hauskapelle während einer Anbetungsstunde vor dem ausgesetzten Allerheilgsten.

M. (die sich durch Exerzitien in der vorausgegangenen Woche innerlich auf diesen Tag vorbereitet hatte) kniete nieder und sprach das Weihegebet. Danach wurden ihr von der Noviziatsleiterin die Medaille (die sie künftig unter ihrer Kleidung tragen wird) und die Konstitutionen (Ordensregel) überreicht. Anschließend gab es eine herzliche Umarmung mit allen anwesenden Mitschwestern, zu deren Gemeinschaft sie nun gehört. - M. blieb noch zur Abendmesse und zum Abendbrot bei den Schwestern der Hausgemeinschaft.

Am folgenden Tag musste sie abreisen, zurück in ihren Alltag daheim. Während des kommenden Noviziatsjahres wird sie in engem Kontakt bleiben mit ihrer Noviziatsleiterin und jeden Monat ein verlängertes Wochenende mit dem "Ausbildungsteam" verbringen - zur Einführung in diese Form des Ordenslebens, das es erlaubt, wie die Christen der Urkirche in der Ganzhingabe an Gott ein Leben mitten in der Welt zu leben.




 
  27.12.2009 | Weihnachten in Dortmund
  Über Weihnachten  besuchte dann eine afrikanische Mitschwester aus Burkina Faso die Schwes-
tern in Dortmund. Sie erlebte zum ersten Mal deutsche Weihnachten und stellte schnell einen
großen Unterschied fest: Während in Burkina Faso die Menschen ganz viel zu essen vorbereiten
und dann alle Nachbarn besuchen, um mit ihnen das Essen zu teilen und mit ihnen zu feiern, ist
Weihnachten in Deutschland eher ein Familienfest, das auch ruhiger verläuft. Aufgrund der franzö-
sischen Amtssprache in Burkina konnten mehrere Lieder gemeinsam gesungen werden, u.a.
Stille Nacht (Douce Nuit). Das gemeinsame Feiern war für alle eine Freude und gleichzeitig ein
Kennenlernen einer anderen Kultur. Besonders freute sich die Afrikanerin über das Geschenk
eines Christkindes. Das fehlte noch in ihrem kleinen Haus.
 



  21.12.2009 | Zu Gast in Dortmund
  Am 4. Adventswochenende waren 5 junge französische Mitschwestern zu einem Ausbildungs-
wochenende in Dortmund zu Besuch. Obwohl die Zeit sehr kurz war (durch den Wintereinbruch
hatte der Thalys 3 Stunden Verspätung) nutzten wir die Zeit für ein abwechslungsreiches Pro-
gramm. Wir arbeiteten zum Thema „Mission“ in der Bibel, beschäftigten uns mit der geschicht-
lichen Entwicklung der Mission und hörten durch Hildegard K. von der praktischen Arbeit als
Missionarin in Afrika. Dadurch verdeutlichte sich für uns, dass wir alle als Christen einen Sen-
dungsauftrag haben, das Reich Gottes zu verkünden und daran zu arbeiten, so wie auch Jesus
Christus von Gott in die Welt gesandt worden war.

Daneben kam die Freizeit nicht zu kurz: Am Abend besuchten wir bei klirrender Kälte den Dort-
munder Weihnachtsmarkt. Dort zog uns ein Stand mit warmen Socken an, die dann hinterher
auch gleich ausprobiert wurden.

 


 

 

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